Beim Töpfern fühle ich mich meinem Schöpfer ganz nah!

Claudia Becher, 53 Jahre

Diplomkauffrau und Hobbytöpferin

 

In Lüdenscheid aufgewachsen, in Köln studiert und mit meiner Familie in Lüdenscheid ansässig, habe ich vor 15 Jahren das Töpfern bei der AWO in mehreren Kursen gelernt. Ausschlaggebend war, dass ich mit meinen Kindern etwas Kreatives machen wollte. Schnell merkte ich, dass das für mich Bürotante ein toller Ausgleich ist und mich diese Beschäftigung mit großer Freude und Zufriedenheit erfüllt.

 

Meine geistliche Heimat ist die Freie evangelische Gemeinde Lüdenscheid, in der ich von klein auf mit Eltern und Geschwistern aufgewachsen bin. Auch wenn ich durch mein Elternhaus von Anfang an christlich geprägt war, habe ich eine wirklich lebendige Beziehung zu Jesus erst viel später aufbauen können.

 

Vor 2 Jahren überlegte ich mir, dass das Töpfern auf der Scheibe etwas ist, was ich lernen möchte. Das habe ich bei einem Töpfer in Staudt gemacht und es hat meine Kreativität sehr erweitert.

 

Es ist immens, wie vielseitig das Töpfern ist. Ob nun mit Hilfsmitteln, wie etwa eigene Abziehbilder, die im Glasurbrand auf die Ware gebrannt werden oder auch das Drehen verschiedener Tonsorten bis zu 40% Schamotte.

 

Was mir besonders Freude macht, ist das Töpfern in Gemeinschaft. Ich bin immer wieder von der Kreativität und dem Ideenreichtum der Teilnehmer überrascht. Toll ist dabei auch, dass jeder – auch die Teilnehmer ohne Vorkenntnisse – sofort loslegen kann. Einige Grundkenntnisse sind schnell vermittelt, wer die beachtet kann gleich durchstarten und sich selbst überraschen mit ausgefallenen, individuellen Tonarbeiten.

 

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